Hut ab.....Wir konnten an diesem Wochenende den Klassenprimus Holstein Kiel II in einem spannenden Spiel mit 1:0 besiegen.
Von Anfang an konnte man erkennen, das Holstein spielerisch und taktisch bestens geschult zu den besten Mannschaften in dieser Klasse gehört.
Nach ein paar nervösen Anfangsminuten fanden wir aber ins Spiel und schafften es, den Gegner paroli zu bieten. Aus einer starken Defensive heraus starteten wir schnelle Konter, die dem Gegner Probleme bereiteten. Mehr noch, Holstein wirkte nervös und in unserer starken Viertelstunde erzielten wir verdient den Führungstreffer durch Steglich.
Ab der 25. Minute übernahm Holstein wieder das Spiel. Doch vor der Pause passierte nicht viel. Ein überragender Kevin im Tor strahlte viel Ruhe und Sicherheit aus. Dies übertrug sich auch auf die Abwehrkette.
In der Halbzeit schwor ich die Mannschaft ein, den fight anzunehmen. Gerade die ersten 20. Minuten nach der Pause waren jetzt wichtig.
Holstein übernahm das Kommando und drückte auf den Ausgleich. Wir hatten kaum Entlastung. Die Angriffe verpufften zu schnell und Holstein ließ geschickt den Ball laufen. Doch unsere Laufbereitschaft und der Wille für den Anderen da zu sein, machte Holstein das Leben schwer. Und dann war da noch Kevin. Er war heute nicht zu bezwingen und als er dann noch eine 200% tige Chance der Gegner zunichte machte, schwanden auch beim Gegner die Kräfte. Wir konnten uns ab der 70. Minute vom Druck befreien und hatten viele Kontermöglichkeiten. Diese wurden aber zum Teil kläglich vergeben. Entweder wurde sehr eigensinnig agiert oder ein bißchen Cleverness fehlte im Abschluß. Doch nach der gelb-roten Karte von Holstein gelang dem Gegner nicht mehr viel. Mit der Brechstange versuchte man in den letzten Minuten den Ausgleich zu erzielen. Doch die Abwehr um Rettko stand und Kevin hielt die 3 Punkte fest.
Fazit: Ein glücklicher aber nicht unverdienter Sieg. Nachdem in den letzten Spielen die Offensive so gelobt wurde war der Garant dieses Sieges die Defensivleistung. Doch es gab auch wieder viel Leerlauf, den wir in den nächsten Spielen abstellen müssen. Wir sind wieder einen Schritt weiter aber das Ziel ist noch sehr weit weg.
